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Diamanten und Brillanten als Kapitalanlage und Sicherheit


Hohe Rendite und eine echte Alternative – eine Diamanten Kapitalanlage

Derzeit sind es vor allem auch die niedrigen Zinsen, die andere Anlageformen wie Immobilien, Edelmetalle und eben auch Diamanten neuen Zulauf bescheren. Vor allem bei einer Diamanten Kapitalanlage sollte der Anleger jedoch nicht ausschließlich auf den Ertrag achten. Quasi das Mekka der Edelsteine befindet sich in der belgischen Stadt Antwerpen. Hier, im so genannten Diamantenviertel, befinden sich über 1500 Diamantenfirmen. Antwerpen ist nunmehr seit über 500 Jahren als die Diamantenstadt mit den weltbesten Diamantschleifern bekannt. Das weltweit angesehene Qualitätsmerkmal „Cut in Antwerp“ macht einen Diamanten als Kapitalanlage besonders wertvoll.

Der Kauf der Edelsteine

Dass Edelsteine – insbesondere Diamanten – die Frauenwelt, die Finanzwelt und auch die Unterwelt begeistern, ist unumstritten. Doch auf was sollte bei einer Diamanten Kapitalanlage geachtet werden? Der Preis der Edelsteine richtet sich nach den so genannten „vier Cs“. Diese umfassen die Reinheit (Clarity), das Gewicht (Carat), die Farbe (Colour) und den Schliff (Cut). Anders als bei Gold gibt es bei Diamanten also kein direktes Reinheitsgebot und deshalb werden dafür auch keine Zertifikate, Terminkontrakte oder ETFs angeboten. Eine Diamanten Kapitalanlage lohnt sich trotzdem – entweder als physischer Wert von Händlern oder Juwelieren oder in Form von Aktien. Obwohl es keinen wirklichen Festpreis für Diamanten gibt, lässt sich die Wertentwicklung der Edelsteine beispielsweise am Diamond-Prices-Index ablesen. Im Vergleich hat Gold weit mehr zugelegt, was aber vor allem durch spekulative Termingeschäfte sowie Indexfonds getrieben wurde.

Die Stabilität des Diamantenmarktes

Der allgemein sehr wertstabile Diamant hat sich sogar in der Finanzkrise um 2009 gut gehalten. So sank etwa der Diamond-Prices-Index im Zeitraum von 2008 bis Anfang des Jahres 2009 um nur 15 %, während beispielsweise der DAX 50 % verlor. Im Jahr 2008 konnte die Diamantbranche beispielsweise einen Umsatz von 40 Milliarden Euro zählen. Leidtragende waren die Unternehmen. So trockneten beispielsweise Kredite aus, die Händler für die Überbrückung der Zeit zwischen Kauf und Verkauf oder Minengesellschaften für die Vorfinanzierung der Förderung verwendeten. Auch die Streichung von Boni für Wall-Street-Banker kam der Schmuckindustrie keineswegs zugute. In der Zeit hatten große Minengesellschaften rund 40 % weniger Umsatz und verzeichneten rund 70 % weniger Gewinne.