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Österreich 2 Schilling Silber Gedenkmünzen (Silberwert und Sammlerwert)


Die Österreich 2 Schilling Silber Gedenkmünzen kombinieren zwei Vorteile, indem diese einen Silberwert haben und auch noch einen gültigen Nominalwert und auch einen Sammlerwert, da die Staatsbank in Österreich diese noch als Nominalwert und Zahlungsmittel tauscht.

 

In Österreich sind Silbermünzen schon seit dem 18. Jahrhundert als Zahlungsmittel gebräuchlich. 2-Schilling-Silber-Münzen werden mittlerweile in Österreich und den umliegenden Ländern als Geldanlage und Sammlerstücke gehandelt. Ein Umtausch bei der Österreichischen Nationalbank ist zwar noch immer möglich, allerdings nicht sinnvoll, da der Materialwert deutlich über dem Nominalwert liegt.

Ähnlich wie bei den deutschen Sondermünzen variieren auch bei den 2-Schilling-Silber-Sondermünzen die Motive je nach Ausgabe. Bekannte Persönlichkeiten und regionale Besonderheiten standen dabei im Vordergrund. Die Vielzahl der Motive und Sammlerausgaben sowie der recht hohe Feingehalt der Münzen, der bei 640 von 1000 liegt, sorgten für eine rege Nachfrage. Erst mit einer Reduzierung des Silbergehalts bei Einführung der 500-Schillingmünze ließ die Nachfrage etwas nach.

Seit der Finanzkrise erreichen die Schilling-Silbermünzen (außer 500 Schilling) durch die gestiegenen Edelmetallpreise Notierungen, die den Nominalwert weit übersteigen. Aufgrund der geringen Nachfrage durch Sammler lassen sich die Münzen nun auch oft zum Materialwert erwerben – das sind deutlich bessere Konditionen als bei ausgewiesenen Anlagemünzen. Dank des hohen Bekanntheitsgrads in Österreich und den umliegenden Ländern sowie des regen Handels ergeben sich weitere Vorteile beim An- und Verkauf von 2-Schilling-Silber-Münzen.