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Goldmünzen - Tscherwonez


10 Rubel Tscherwonez ist eine sowjetische Goldmünze, die am Anfang und zum Ende des 20. Jahrhunderts geprägt wurde. Die 8,6026 Gramm schwere Münze besaß eine 900er Feinheit, die in etwa einem Feingewicht einer heutigen 1/4-Goldunze entspricht. Ursprünglich war der Name Tscherwonez eine Sammelbezeichnung für alle westlichen Goldmünzen während der russischen Kaiserzeit. Nach der Oktoberrvolution wurde der Tscherwonez (ab 1922) als Währungsbezeichnung auf den sowjetischen 1, 3 und 10er Banknoten verwendet, die allerdings 1947 im Zuge der Währungsreform abgeschafft worden sind. Nach dem Scheitern der Übergangs-Währung Sowsnak wurde erstmalig im Jahr 1923 eine russische Goldmünze mit der Bezeichnung Tscherwonez geprägt. Auf der Rückseite war das Wappen der "Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepubliken" aufgeprägt. In der Randschrift jenes Prägejahres sind die Buchstaben "P.L." zu finden. Eine Investition in die rund 90 Jahren alten Goldmünzen lohnt sich nur aus numismatischen Gründen, da von den einst 2,75 Millionen Stück des Prägejahres 1923 nur wenige erhalten geblieben sind. Dies gilt erst recht, für das einzigst erhalten gebliebene Exemplar aus dem Jahr 1925, dem zweiten Prägejahr.

 

Etwas anders verhält es sich bei den von 1975 bis 1982 unter Federführung der sowjetischen Staatsregierung ausgegebenen 10 Rubel Tscherwonez Goldmünzen. Kurioserweise stellten diese Tscherwonez-Goldmünzen zur damaligen Zeit kein gesetzliches Zahlungsmittel in der UdSSR dar, da die Münzen nicht für das Inland bestimmt waren. Dies änderte sich erst im Jahr 2001, als der Tscherwonez auf dem Territorium der Russischen Föderation als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt wurde. Hintergrund war die Devisen-Knappheit der Landes, die das sowjetische Politbüro auf die Idee brachte, mit dem im Inland geförderten Edelmetall Goldmünzen zu prägen und diese u.a. an Besucher aus aller Welt, die anlässlich der Olympischen Spielen 1980 Moskau besuchten, zu verkaufen. Die Wahl fiel nicht zufällig auf der 10 Rubel Tscherwonez Goldmünzen, denn diese hatte einen entscheidenen Vorteil gegenüber jeder anderen russischen Münze. Das auf der Rückseite befindliche Wappen der RSFSR, stammte von einem Staatenverbund, den es so nicht mehr gab. Auf der Nominalseite glänzte wortwörtlich der real existierende sozialische Staat in Form des "Rubels", auf der anderen Seite ein untergegangener Staatenbund, in den der ärgster kapitalische Klassenfeind gern investieren würde. Als Vorlage diente die 1923er 10 Rubel Tscherwonez Goldmünzen, die bis auf das Prägestättenzeichen (Moskau und Leningrad) in der Randschrift unveränderlich übernommen wurden sind.