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Gold Kurantmünzen aus Österreich


Kurantmünzen aus Gold und speziell aus Österreich liegen derzeit voll im Trend. Noch vor 2-3 Jahren waren diese nur Durchschnitt, aber 2015 haben diese einen neuen Anlauf genommen und können sich am Markt vor lauter Nachfrage kaum retten.Es gibt noch diverse andere Goldmünzen, mit denen die Republik Österreich neben dem berühmten Wiener Philharmoniker in Gold und Silber aufwarten kann. Es sind die auch Anlagezwecken dienenden Münzen wie die Dukaten, die Gulden oder auch die Kronen, welche hier zu den am weitesten verbreiteten gehören. Alle diese Münzen haben gemeinsam, dass auf ihnen Kaiser Franz Joseph I. zu sehen ist. Weiterhin abgebildet sind der Doppeladler sowie der Habsburger.

 

Die Dukaten

Bereits im 16. Jahrhundert wurden die Dukaten in Österreich geprägt, die bereits im Mittelalter in Venedig herausgegeben wurden. Im Jahre 1858 verloren sie allerdings ihre Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel des Landes. Bereits seit dem Jahr 1857 wurden die Dukaten jedoch aufgrund eines Beschlusses von Kaiser Franz Joseph als Handelsgoldmünzen geprägt. Die Herausgabe erfolgte bis zum Jahre 1915. Bei dem Dukaten, welche heute bei den Händlern erhältlich sind, handelt es sich um moderne Nachprägungen. Sie besitzen den Jahrgang 1915. Hier handelt es sich um das letzte Jahr, in dem die Münzen offiziell geprägt wurden.

Nennwert

Feinheit

Gewicht

Feingoldgehalt

Durchmesser

1-fach Dukaten

986/1000

3,49 g

3,44 g

19,75 mm

 

 

Die Gulden

In allen Ländern der lateinischen Union (bei der es sich um einen Zusammenschluss von Ländern wie Frankreich, Belgien, Italien sowie der Schweiz im Jahre 1865 handelt) sollten die Gulden als ein Beitrag Österreichs gelten. Die Münzen sollten im Wert, in der Größe sowie im Gewicht innerhalb dieser Staaten abgestimmt werden. Trotz der Tatsache, dass Österreich den Beitritt zur lateinischen Union nicht schaffte, prägte das Land die Münzen mit den Werten von vier und acht Gulden zwischen den Jahren 1870 und 1892 trotzdem. Die Maße der Münzen entsprachen dabei den anderen Münzen der Unionsländer. Am Anfang der Fünfzigerjahre des 20. Jahrhunderts wurde Nachprägungen herausgegeben, welche die Jahreszahl 1892 tragen.

Nennwert

Feinheit

Gewicht

Feingoldgehalt

Durchmesser

4 Gulden (10 Franc / 4 Florin)

900/1000

3,23 g

2,90 g

19 mm

8 Gulden (20 Franc / 8 Florin)

900/1000

6,45 g

5,81 g

21 mm

 

Die Kronen

Während der Regierungszeit von Kaiser Franz Joseph I. waren die österreichischen Kronen offizielles Zahlungsmittel während der Zeit der Doppelmonarchie und zugleich auch Nachfolger der Gulden. Die Goldmünze mit zehn Kronen wurde in den Jahren von 1892 bis 1912 geprägt, die Münzen mit 20 Kronen dagegen von 1892 bis zum Jahre 1915. Zwischenzeitlich gab es in den Jahren von 1908 bis 1915 auch eine Goldmünze mit einem Nennwert in Höhe von 100 Kronen. In den Jahren von 1920 bis 1936 wurden außerdem noch Nachprägungen hergestellt, welche allesamt die Jahreszahl 1915 trugen. Weitere Nachprägungen mit dem jeweils letzten offiziellen Prägedatum gab es noch in den Fünfzigerjahren.

Nennwert

Feinheit

Gewicht

Feingoldgehalt

Durchmesser

10 Kronen

900/1000

3,39 g

3,05 g

19 mm

20 Kronen

900/1000

6,77 g

6,09 g

21 mm

100 Kronen

900/1000

33,87 g

30,49 g

37 mm