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Goldmünzen - Schweizer Vreneli Gold


Das Goldvreneli 20 Franken Schweiz Gold Vreneli ist wohl die bekannteste Goldmünze der Schweiz und Europas. Das Gold Vreneli ist ideal für die Anlage geeignet! Das Vreneli ist in kleine Einheiten gestückelt, sehr bekannt und hat einen sehr niedrigen Aufschlag, somit ist das Goldvreneli optimal für Investoren.

. Die 20 Franken Münze Vreneli wurde von 1897 bis 1949 geprägt. Die Gesamtauflage betrug 58,6 Millionen Exemplare. Den Namen Vreneli erhielt die Goldmünze durch das von Fritz Ulisse Landry gestaltete Frauenbild. Die Münze ist Nachfolgerin der von 1883 bis 1896 geprägten Goldmünze Helvetia. Von 1911 bis 1922 wurde auch ein 10 Franken Vreneli geprägt. Die Auflage betrug 2,6 Millionen Stück. Im Jahr 1925 wurden 5000 100 Franken Vreneli geprägt. Die Münzen entsprachen den Normen der lateinischen Münzunion. Das

Goldvreneli gehört zu den bekanntesten schweizerischen Goldmünzen. Von der 20 Franken Goldvreneli, die in den Jahren 1897-1949 geprägt wurde, sind sagenhafte 58,6 Millionen Stück im Umlauf. Seltene Jahrgänge, die wegen des hohen Agios zum Goldpreis für Goldanleger theoretisch nicht in Frage kommen, sind die Jahrgänge 1904-06 (jeweils nur 100.000 Stück), 1926 (50.000 Stück) und 1935 (175.000 Stück). Die Vorderseite der 20 Franken Münze Vreneli zeigt eine nach links gerichtete Frauenbüste, das reiche Haar in geflochtenem Zopf aufgebunden, das Kleid mit Edelweißen bestickt, vor einem Berghintergrund. Oberhalb der Frauenbüste ist der Schriftzug "Helvetia", am Rand unten rechts vertieft der Name des Künstlers "F. Landry" zu sehen. Auf der Rückseite sind das Schweizer Wappen in ausgeschnittenem Schilde auf üppigem Eichenzweig, die Währung, die Jahrzahl, rechts davon das Münzeichen B (Perlkreis) abgebildet. Die Nachkriegsprägungen des Jahrganges "1935" haben zusätzlich ein "L" links von der Jahreszahl. Die Randprägung ist erhaben und besteht aus 22 Sternen, außer mit den Jahrzahlen 1947 bzw. 1949, die die Randschrift "AD LEGEM ANNI MCMXXXI" aufweisen.

 

Das 10 Franken Vreneli Stück ist nur halb so groß wie die 20 Franken Vreneli. Optisch unterscheidet sich die Vorderseite der Münze nur durch Anordnung des Künstlernamen. Auf der Rückseite sind die Währung und die Jahreszahl mittig angeordnet. Darüber befindet sich das Schweizer Kreuz mit Strahlenkranz, unten der Rundung angepasst zwei einander umschlingende Alpenrosen und Enzianblütenzweige und darunter das Münzzeichen "B" (Perlkreis). Der Münzrand ist nur gerippt. Die Gesamtauflage lag bei 2,65 Millionen Stück, wobei die kleinste Auflage im ersten Prägejahr (1911) bei 100.000 Stück und die höchste Auflage im letzten Prägejahr (1922) bei 1,02 Mio. Münzen lag. Vom Aussehen ist die 100 Vreneli Goldmünze identisch mit der 10-Vreneli-Münze. Unterschiede gibt es nur in der Größe, der aufgeprägten Währung und der erhabenen Randschrift: "DOMINUS PROVIDEBIT" (Der Herr wird vorsorgen). Mit nur 5.000 Exemplaren zählt die im Jahre 1925 geprägte 100 Franken Münze Vreneli zu einer Rarität und ist an dieser Stelle nur der Vollständigkeit halber aufgeführt. 1895 beschloss der Schweizer Bundesrat die Umgestaltung des 20 Franken Stückes. Das eidgenössische Finanzdepartement legte fest, dass die Münze ein schweizerisches, nationales Motiv, eine allegorische oder historisch-symbolische Darstellung der Schweiz tragen solle.

 

Von Fachleuten wurde die neue Goldmünze anfänglich stark kritisiert. Sie empfanden, wie auch schon die Jury im Gestaltungswettbewerb, das dargestellte Mädchen als zu jung, als zu unwürdig, um die Schweiz zu repräsentieren. Die Schweizerische Numismatische Rundschau schrieb hierzu: «Besser wäre unser Land durch Wilhelm Tell oder durch die Mannen vom Rütli dargestellt worden.» Im Gegensatz dazu war das Vreneli bei der breiten Bevölkerung von Anfang an sehr beliebt. Ab 1931 begannen viele Staaten aufgrund der Weltwirtschaftskrise ihre Währungen abzuwerten. Am 27. September 1936 wurde auch der Schweizer Franken durch den «Bundesbeschluss über ausserordentliche Massnahmen zur Wiederherstellung des finanziellen Gleichgewichts im Bundeshaushalt» um ca. 30 % abgewertet, um ihn den veränderten internationalen Verhältnissen anzupassen. Die Goldparität wurde von 290 mg auf 190 bis 215 mg Feingold je Franken gesenkt. Ausserdem wurde die Schweizerische Nationalbank / Schweizerische Eidgenossenschaft ihrer Verpflichtung, Banknoten in Gold umzutauschen, enthoben. Dadurch verloren die Goldmünzen, obwohl sie bis heute nicht ausser Kurs gesetzt wurden, ihren Kurswert, da der Goldwert des 20 Franken Goldvreneli auf ca. 28 Franken stieg. Die Goldmünzen wurden seitdem hauptsächlich gehortet.